Die schönste Stadt der Welt

Walther Rathenau
Michael Sontheimer leitet in den Band ein und Rolf Sachsse würdigt in einem Nachwort den die „Guckkasten-Fotografen“ F.A.Schwartz und sein Bilder aus Berlin, die diesen Band illustrieren.

Der Essay über die städtischen Impressionen und Vorstellungen des Industriellen, Kulturkritikers und Politikers Walther Rathenau über Berlin, als schönste Stadt der Welt liegt hier in einer Neuausgabe wieder vor. Er zeigt eine im Entstehen begriffene Metropole, die den Elan der Gründerjahre nicht immer in großen Konzepten ästhetisch umzusetzen wusste. Humorvoll und bissig kommentiert Rathenau die Veränderungen.
Seine Beobachtungen wirken auch durch ihre implizite Aktualität: Das Berlin der Gegenwart ist heute wieder von einem gesellschaftlich und städtebaulichen Wandel gekennzeichnet, der nicht abgeschlossen ist und im Zentrum zahlreicher Diskussionen steht.
Michael Sontheimer leitet in den Band ein und Rolf Sachsse würdigt in einem Nachwort den die „Guckkasten-Fotografen“ F.A.Schwartz und sein Bilder aus Berlin, die diesen Band illustrieren.

Walther Rathenau (1867-1922), geboren und aufgewachsen in Berlin; Sohn des deutsch-jüdischen Industriellen Emil Rathenau (des späteren Gründers der AEG Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker (DDP); Physik-, Philosophie- und Chemie-Studium in Straßburg und Berlin, Promotion. Anschließend Maschinenbau-Studium in München. Ab 1899 in leitenden Positionen für die AEG tätig.
Wirtschaftssachverständiger und Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei (DDP). 1922 wurde er zum Außenminister ernannt. Er fiel als Reichsaußenminister 1922 einem antisemitisch motiviertem Attentat zum Opfer.

Reihe: 
CEP
Seiten: 
98
Einband: 
Klappenbroschur
ISBN: 
978-3-86393-070-7
Preis (Print): 
14,90 €