Im Sommer jährt sich der Todestag Fritz Bauers zum 50. Mal: Zu diesem Anlass erscheint das Buch „Auschwitz vor Gericht. Fritz Bauers Vermächtnis und seine Missachtung“ über Prozesse gegen NS-Täter und zu Fritz Bauer und sein Wirken.

Fünfzig Jahre nach Fritz Bauers Tod zeichnet Werner Renz in seinem Band „Auschwitz vor Gericht. Fritz Bauers Vermächtnis und seine Missachtung“ die NS-Prozesse nach, angefangen mit dem ersten Auschwitz-Prozess unter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt am Main über die Frankfurter Nachfolgeprozesse bis hin zu den jüngsten Verfahren gegen Demjanjuk, Hanning und Gröning.
Dabei analysiert er die jeweilige Rechtsauffassung und die Rechtspraxis dieser Prozesse und deren Resonanz in der Öffentlichkeit.

 

So hatte eine uneinheitliche Rechtsprechung in den vergangenen Jahrzehnten eine inkonsequente Justizpraxis zur Folge. Freisprüche und Verfahrenseinstellungen liefen für manche Kritiker auf Strafvereitelung hinaus. Zahllose Holocaust-Täter blieben unbehelligt.

 

Werner Renz

Auschwitz vor Gericht

Fritz Bauers Vermächtnis und seine Missachtung

ISBN 978-3-86393-089-9